0161

wERDschätzung 0161, DE – Percha, Starnberger See,
Rita Schneider, 26.6.2019

„Ich habe den Rahmen nahe am Fussweg platziert und eine Räucherschale mit
heiligem Holz hineingestellt. Ebenso einen abgebrochenen Geranienstiel von einer Geranie
aus dem letzten Jahr, welche ich überwintert /nicht auf den Müll geworfen hatte. Beim
Transport nach draußen ist ein Stiel abgebrochen. Ich hatte ihn in ein Glas Wasser gestellt.
Er begann, Wurzeln zu bilden und Blüten und kommt nun in die Erde.
Der Duft des Heiligen Holzes verbreitete sich über der Wiese und vermischte sich mit
dem Duft der frischen Sträucher und Bäume nach dem Regen. Viele Passanten haben
neugierig aber verunsichert geschaut, um dann weiterzugehen. Andere haben nach Betrachtung
von Rahmen und „Plakat“ kurz Blickkontakt aufgenommen, um dann weiterzugehen. Und wieder
andere haben bewusst innegehalten und nachgefragt bzw. zugehört, was ich Ihnen
erzählt habe und haben ihren Weg beschwingt und wERDschätzend fortgesetzt.

Ich habe sie gefragt, ob sie heute schon wertgeschätzt hätten, welch wunderbare
Erde / Natur sie hier umgibt und vom Gesamtprojekt erzählt. Die Erde/Natur wertschätzen
bedeutet gleichzeitig den Menschen wertschätzen, Dankbarkeit zu fühlen für den Reichtum, den
Mutter Erde / die Natur uns schenkt und dafür Verantwortung zu übernehmen. Während
dieses Gesprächs baute sich spürbar ein warmer, verbindender Herzkontakt
auf. Eine sehr schöne Erfahrung für alle Beteiligten. Viele haben
sich für den Impuls durch die Aktion bedankt.

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