Aktionen von wERDschätzung

Eindrücke von der Humus-Installation: Mein Erleben im Humus / Interview: Gabriele Frosch

VORANKÜNDIGUNGEN: MÜNCHNER KLIMAHERBST

„Schmeckt’s? Klima geht durch den Magen“
Vom 18.9. bis 31.10.2021 beleuchtet der diesjährige Münchner Klimaherbst das Thema Ernährung. Dazu passend beteiligt sich wERDschätzung mit einer öffentlichen Humus-Aktion und einer Online-Veranstaltung.

Dienstag, 28.9.2021, 19:00 bis 20:30: Online-Gespräch

„Humus in Kunst und Natur –
in jeder Hinsicht nährend“
Gespräch mit Filmsequenzen (Online)

Frank Fischer, Künstler und Wahrnehmungscoach, und Sinan von Stietencron, Bildungsphilosoph und Kurator der Stiftung Kunst und Natur
 
Der Boden unter uns ist eine der wichtigsten Ressourcen, Humus ist Lebensquelle und Lebensraum. Welche Beziehung hat der moderne Mensch zum Humus, zum Boden? Ist er noch geerdet genug? Frank Fischer und Sinan von Stietencron untersuchen gemeinsam mit den Teilnehmern am Beispiel der Aktion „Humus wERDschätzung“ (Odeonsplatz, 9.10., s. S. 49), wie ein bewusstes Wahrnehmen der Natur uns bereichert und nährt. Zur Untermalung zeigen wir Filmsequenzen von Humusbegegnungen.

Samstag, 9. Oktober 2021, 14:00 bis 17:00: Öffentliche Aktion

Gemeinschaftliche wERDschätzung mit Humus auf dem Odeonsplatz

Ein Berg von Humus liegt provokativ mitten auf dem Odeonsplatz und scheint zu fragen: »Was war zuerst da?«, »Wovon leben wir Menschen hier?«. Humus ist Leben, Nahrung, Wachstum, Vergänglichkeit, Humus ist Kreislauf. Frank Fischer lädt von 14:00 bis 17:00 Uhr ein, seine Installation zu betreten, sich mit allen Sinnen der Erde zuzuwenden und mit ihr zu verbinden. Im Anschluss wird der „informierte“ Humus dem Kartoffelkombinat und Interessierten zur Verfügung gestellt. „Wer der Erde derart staunend & wertschätzend begegnet, der schützt sie auch“ so Frank Fischer, der die Kunstaktion wERDschätzung seit 2018 durchführt.

RÜCKBLICKE

20. Juni 2021: Tag des Guten Lebens

Humus-wERDschätzung
auf dem Platz der Republik in Wuppertal

Im Zentrum Wuppertals bereite ich 4 Kubikmeter Humus auf dem erhabenen Platz der Rebublik. Im Rahmen der Kunst- und Mitweltaktion [plan · e] sind ab 11:30 alle eingeladen, die Installation einzeln zu betreten, sich mit allen Sinnen dem Humus wertschätzend zuzuwenden, die Erde zu spüren, zu erleben, sich mit ihr zu verbinden. Ab 17:00 Uhr wird der »informierte« Humus an Interessierte verteilt.

wERDschätzung entfaltet sich seit 2019 unter Trägerschaft des und.Institut e.V. – so wie auch die ERDFEST-Initiative und [plan · e]. Ansprechpartner*in: Frank Fischer (Freifrank)ff@freifrank.dewERDschätzung
Platz der Republik, 42107 Wuppertal


Unterstütze wERDschätzung mit einer Spende

Spendenkonto:
und. Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V.
IBAN: DE67 4306 0967 1123 5542 01, BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Spende wERDschätzung


12. Mai 2021: Gemeinschaftliche wERDschätzung auf dem Odeonsplatz

Kunstprojekt von Frank Fischer zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys

„Jeder Mensch ist ein Künstler, ob er nun bei der Müllabfuhr ist, Krankenpfleger, Arzt, Ingenieur oder Landwirt.“ Joseph Beuys

Stimmen vor Ort: Mein Erleben im Humus / Interview: Gabriele Frosch
  • Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys am 12. Mai 2021: Frank Fischer breitet 6 Kubikmeter Humus zentral auf dem Münchner Odeonsplatz aus „für die Menschen und für die Erde“.
  • Die gemeinschaftliche Kunstaktion wERDschätzung lädt alle ein, dieser Humus-Erde zu begegnen und sie mit allen Sinnen zu erspüren und zu erfahren.
  • Seit 2018 sind Menschen auf der ganzen Welt unterwegs, um an einem Ort ihrer Wahl den weißen Stoffrahmen auszulegen und ihre persönlichen wERDschätzungen durchzuführen.

Odeonsplatz, 12:00 Uhr: Regen statt Sonne

„Wir wollen Sonne statt Reagan“ sang einst Joseph Beuys. Zu seinem 100. Geburtstag ist es umgekehrt: Von Dauerregen und Kälte lässt das Team sich nicht beindrucken und beginnt mit den Vorbereitungen. Fa. Noder Gartenbau liefert den Humus von Münchner Erden an und setzt ihn punktgenau ab.

13:30 Uhr: Frank Fischer arrangiert und bereitet den Humushaufen

Sechs Kubikmeter Humus liegen zentral auf dem Odeonsplatz. Was wie ein Fremdkörper im Kontrast zur umgebenden Architektur wirkt, ist „nur“ Erde, doch diese scheint uns direkt zu fragen: „was war zuerst da?“, „wie leben wir Menschen hier und wovon?“, „was ist unsere Lebensgrundlage?“ Die ökologische Komposterde aus München bearbeitet er achtsam mit Händen und Füßen und verneigt sich auf diese Weise vor dem Erd-Boden als lebensnotwendigen Grundlage für alles, was uns umgibt.

14:00 Uhr beginnt die Aktion

Frank Fischer legt den wERDschätzungs-Rahmen aus und begrüßt anschließend die Anwesenden. Es folgt eine kurze Einführung in das Kunstwerk, wobei er auch den Bezug zu Joseph Beuys erläutert: „Die gemeinschaftliche Aktion wERDschätzung, die ich 2018 gestartet habe, basiert auf dem erweiterten Kunstbegriff nach Beuys und führt den Ansatz der Sozialen Plastik weiter zur Idee einer „Ökologischen Plastik“: Mensch und Natur verbunden in gestaltender Lebendigkeit.“ Nach der anschließenden Danksagung an Unterstützer und Förderer lädt der Künstler alle Anwesenden und Passant*innen ein, die Installation einzeln zu betreten und der Erde zu begegnen.

Stimmen zur Humusaktion auf dem Odeonsplatz:
Ich finde es unglaublich angemessen in so einer Großstadt so eine Humus-wERDschätzung zu machen noch dazu im Kontext von Joseph Beuys“ Tobias S.
„The deep experience of taking out shame of me by pooling hands into the earth, which is every ones ground“ Alex O. aus Kolumbien
„Ein Augenblick der vollkommenen Entspannung, Geborgenheit, Verbundenheit“ Bernd M.
„… Zukunft viel positiver zu sehen, dass die Erde eine unendliche Energie ist, die uns zu Verfügung steht und die wir nutzen dürfen, was für ein Geschenk“ Bernd M.
„Eine Inspiration öfter inne zu halten, sich zu verlangsamen, bewusster die Natur wahrzunehmen … „ Daniela M.
„Kotau für diese geballte Ladung Energie“ Claudia D.
„Was für ein Wärmefeld, von einer unerwarteten Geborgenheit und Glückseligkeit, die weiter zunahm, … und ich friedvoll an mein Sterben gedacht habe“ Joachim T.
„Die Heiligkeit der Erde spüren … „ Barbara R.
„Eine Inspiration in der Natur mehr in die Wahrnehmung zu gehen und zu fühlen“ Monika S.
„Die warme Erde steht im Kontrast zum Wetter. Sie ist auch sehr weich und steht im großen Kontrast zu der architektonischen Umgebung …“ Sinan v.S.
„Danke für dieses großartige Erlebnis, Teil der Erde zu sein zu können, wo auf diesem Platz das Kirchengeläut jeden Knochen vibrieren lässt, in der Wärme des Humus, eingesunken in einem vertrauten Glücksteppich, danke danke“ Claudia D.

Um der Sicherheit der Anwesenden in der Corona-Situation gerecht zu werden, hat Freifrank für diese Aktion ein spezielles Sicherheitskonzept entwickelt und in das Kunstwerk integriert. Acht sternförmig angeordnetete rote Läufer weisen den Weg zum Humus bei Einhaltung des Abstandes von 1,5m. Wer schon einmal frischen Waldboden oder die Erde aus einem Maulwurfshügel in der Hand hatte, kennt das haptische Erlebnis, dieses Gefühl von lebendiger Energie, und den besonderen Duft. Die Masse von 3t Humus lässt außerrdem ein besonders starkes Wäremfeld spürbar wrden. Sich mit allen Sinnen der Erde wertschätzend zuwenden ist ein wahres Er-innern und Ver-innerlichen.

„Staunen, wertschätzen, schützen“ ist das Motto der Aktion auf dem Odeonsplatz, mit der Freifrank und seine MitakteurInnen sich wünschen, dass „die Menschen Frieden machen mit der Erde“. Das Wort „Erde“ steht für zwei Bedeutungen: zum einen für den Boden, auf dem wir uns bewegen, zum anderen für den blauen Planeten, auf dem und mit dem wir leben. Unterhalb der mit einem wERDschätzungsrahmen umrahmten Fläche leben in einer Tiefe von 30 cm 1,6 Billionen Lebewesen im Boden. Zum Vergleich: Auf der ganzen Erde leben nur 7,5 Milliarden Menschen und in unserer Galaxie gibt es „nur“ 100 Milliarden Sterne. Wenn wir fruchtbare Humus-Erde in der Hand halten, können wir uns dieser Dimensionen bewusst werden und eine noch größer Achtung und Achtsamkeit für unseren kostbaren Lebensraum entwickeln. „Wer dieser Erde derart staunend und wertschätzend begegnet, der schützt sie auch.“ erläutert Frank Fischer und ist mit wERDschätzung und seinen Humusinstallationen weiter künstlerisch unterwegs.

17:00 Uhr: Der Abbau beginnt und der Humus wird zum Bio-Gemüseanbau transportiert

Bildnachweis, Fotos auf dieser Seite von:
Ottmar und Annelisa Back, Jean-Marie Bottequin, Maresa Bucher, Claudia Döring, Horst Esser, Gabriele Frosch, Susanne Kohler, Barbara Koller, Bettina Lindenberg, Bernd Michaelis und Thomas Wobido.

wERDschätzung auf dem Odeonsplatz bedankt sich bei den vielen Unterstützer*innen, Förderer*innen und Aktiven, u.a.: Uta Atzpodien / plan-e, Anneliese und Ottmar Back, Manuela Barth / Urbane Gärten München, Jean-Marie Bottequin, Maresa Bucher / BBK München und Oberbayern, Claudia Döring, Angela Dorscht, Ellen Esser, Horst Esser, Gudrun Feld, Thomas Finkl, Franziska Förstner, Peter Frommherz, Gabriele Frosch, Nishanka Fuchshuber, Tom Gerhardts, Susanne Glückert, Martina Guthmann, Andrea Hadenfeldt, Marc Haug / Ökologisches Bildungszentrum , Heiner Heine, Irene Lang-Reeves, Julia Jakobi, Liudmyla Kiral, Maximilian Koch, Susanne Kohler, Barbara Koller, Hildegard Kurt, Bettina Lindenberg, Fritz Lietsch, Bettina Lindenberg, Bina Löffler, Lisa Metz, Bernd Michaelis, Daniela Michaelis, Katharina Müller, Adela Ploner, Leopold Ploner, Bettina Preu, Sonja Rabenstein, Saro Ratter, Lotte Reizner, Annette Rinn, Leonhard Seidl, Tobias Sachtleben, Agnes Schuster, Sinan von Stietencron / Stiftung Kunst und Natur, Joachim Trapp, Daniel Überall / Kartoffelkombinat, Andrea Veit, Thomas Wobido und Volker Schad / Optimistenbund Deutschland e.V..


 

 

 

 

Werde jetzt Teil von wERDschätzung

Die Ausstellung im Landratsamt Landsberg ist maßnahmenbedingt verschoben.

Mit den eingesandten Beiträgen (an: info@werdschaetzung.de) gestaltet Freifrank eine raumgreifende Installation im Atrium/Treppenhaus des Landratsamtes. Die Ausstellung wird eröffnet am 21. August und ist bis 18. September zu sehen. Jetzt Mitmachen

Auftaktveranstaltungen in Landsberg

6. und 7. Februar 2020:
„Lebendigkeit zelebrieren als Ressource für den notwendigen Wandel“ mit Frau Dr. Hildegard Kurt im Gemeindezentrum der Evang.-Luth. Kirchengemeinde

VORTRAG am Donnerstag, 6. Februar mit Dr. Hildegard Kurt und LEBENDIGKEITSWERKSTATT am Freitag, 7. Februar 2020 mit Hildegard Kurt, Doro Heckelsmüller und Frank Fischer.

Samstag, 8. Februar 2020, 11:30, Hauptplatz:
wERDschätzendes Blitztreffen mit Eye-Kontakt

Die belebte Fußgängerzone in Landsberg erlebte bei schönstem Wetter zwischen Wochenmarktständen und Infoständen der Parteien ein wahrhaftiges Novum: Die Gruppe um die Künstler Freifrank aus Weilheim, Gabi Frosch aus Raisting und Doro Heckelsmüller aus Landsberg sowie Frau Dr. Hildegard Kurt aus Berlin machte den Passanten der Innenstadt von Landsberg ein spontanes Geschenk: Drei Minuten in Stille und Achtsamkeit den Alltag hinter sich lassen und Gegenwart erleben – ein liebevolles Begegnen mit Menschen, mit der Erde, mit wERDschätzung.

Eye-Contact mit wERDschätzungsrahmen ist eine starke Erfahrung und jeder kann spontan mitmachen! So gehts: Die Teilnehmer stellen sich paarweise gegenüber und sehen sich drei Minuten in die Augen. Nach jedem Eye-Contact wird gewechselt und es werden weitere wERDschätzungsrahmen auf dem Platz ausgelegt. Viele interessierte Passanten in Landsberg machten spontan mit und genossen diese schöne Erfahrung.


November 2019

Zwei wERDschätzungs-Ausstellungen zu sehen in München und Benediktbeuern

In der Partnerschaft mit dem Ökologischen Bildungszentrum München (ÖBZ ) und dem Zentrum für Umwelt und Kultur in Benediktbeuern (zuk) wurden 2019 viele Menschen angesprochen und angeregt, mit einem eigenen wERDschätzungs-Beitrag teilzunehmen. Die gesammelten Bild- und Textbeiträge setzt Freifrank um zu einer ästhetischen Gesamtschau im Internet, als Film und jetzt als Ausstellungen im öbz und im zuk. Dort werden jeweils ca. 100 Teilnehmer-Fotos in Verbindung mit Naturmaterialien als raumgreifende „wERDschätzungs-Installationen“ zu sehen sein. Auf den Vernissagen führt der Künstler in das Gesamtkunstwerk ein.

Ausstellung im ÖBZ – Ökologisches Bildungszentrum München, Englschalkinger Straße 166, 81927 München

Vernissage Sonntag, den 17. November, 14:30

  • Begrüßung durch die Geschäftsführer Marc Haug und Dr. Ulrike Wagner im ÖBZ
  • Einführung in das Gesamtkunstwerk durch Freifrank
  • Vernissage

Die Ausstellung ist bis 18. Dezember zu sehen

Ausstellung im Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK), Zeilerweg 2, Südwest-Foyer (Maierhof), Kloster Benediktbeuern

Vernissage Freitag, den 8. November, 17:00
Ausstellung bis 8.12.2019, taglich geöffnet 9:00 bis 17:00 Uhr.

  • Begrüßung durch Martin Blösl, Referent für Erwachsenenbildung / Öffentlichkeitsarbeit
  • Einführung in das Gesamtkunstwerk durch Freifrank
  • Vernissage

(Bilder von der Ausstellung im ZUK)


Odeonsplatz, München, 24. August 2019,
14:30 bis 16:00:

„Ich sehe Dich und Du siehst mich“
wERDschätzender Flashmob mit Eye-Contact bewegt über 100 Menschen

„Ein lang gehegter Traum wird für mich immer mehr Wirklichkeit: Dass die Menschen sich wieder mit der Erde verbinden und die Natur wertschätzen. Für mich sind das die wesentlichen Schritte für eine Heilung der Erde und der Menschen.“ (Frank Fischer)

Es war eine rundum gelungene Flashmob-Aktion an diesem Samstag Nachmittag: Odeonsplatz in München, die Zeit scheint still zu stehen, wildfremde Menschen stehen sich gegenüber, schauen sich 3 Minuten in die Augen, verbinden sich miteinander und mit der Erde. Dort liegen acht weiße wERDschätzungs-Rahmen im Kreis angeordnet auf dem gepflasterten Platz. Erde? Klar! Die Erde ist überall – unser Ur-Grund, auf dem wir leben, ob als natürliche Humusschicht oder von Menschen versiegelte Oberfläche, ob draußen in der Natur oder in den Städten.

Eye-Contact mit wERDschätzungsrahmen:
„eine richtig starke Erfahrung“

„Es ist wirklich beeindruckend, wie viele Menschen aus vielen Nationen hier spontan mit eingestiegen sind – die wERDschätzungs-Idee breitet sich immer weiter aus“ freuen sich die Künstler Frank Fischer „Freifrank“ und Gabi Frosch, die zusammen mit einem Team von 10 aktiven UnterstützerInnen diese Kunst-Aktion kreiert und verwirklicht haben. Dass Eye-Contact mit wERDschätzungsrahmen eine „richtig starke Erfahrung“ ist, konnten an diesem Samstag über 100 Menschen – darunter in erster Linie Passanten – persönlich erleben. Besonders deutlich wurde dies jeweils am Ende der drei Minuten, als sich die Teilnehmenden mit strahlenden Augen freudig umarmten.

Nach einer guten Stunde war die Performance vorbei und der energetisierte Odeonsplatz gab sich langsam wieder seiner gewohnt lässigen Tourismus-Energie hin. Die aktiv Beteiligten waren sich aber alle einig: „das war ein ganz besonderes Erlebnis“.

Fotaufnahmen: Claudia Bergstein, Wolfgang Böhm, Frank Fischer, Stephan Franzke, Gabi Frosch, Irene Lang-Reeves, Rita Schmieder.

Mit dieser Video-Einladung luden Frank Fischer und Gabi Frosch zur Teilnahme ein:

Video-Einladung (4 min.) zum wERDschätzungs Flashmob Odeonsplatz


Samstag, 8. Juni 2019, Benediktbeuern, Zentrum für Umwelt und Kultur

wERDschätzung auf dem „BeneCultue Festival der Vielfalt“

„Zum Festival „Bene Culture“ laden Studenten und das ZUK an diesem Samstag in den Maierhof ein. Für alle Generationen wird viel geboten, es gibt zahlreiche Aktionsstände. Auch örtliche Vereine sind beteiligt. Im Kern geht es um biologische Vielfalt, Nachhaltigkei und interkulturelle Begegnung.“ (Münchner Merkur)

wERDschätzung war mit einem eigenen Paviilon dabei und stellte den Besuchern das Projekt vor. Neben vielen interesaten Gesprächen, gab es auch Eye-Contact-Meditation und einge Besucher widmeten der Erde ihre guten Wünsche. Es gab viel positive Resonanz – 13 weitere Rahmen sind jetzt unterwegs für wERDschätzungen an die Erde. Ein chilliges, nachhaltiges Festival mit vielen wunderschönen Begegnungen bei optimalen Bedingungen – danke Irene Lang-Reeves und Marion Aechter-

Droege für Euer aktives Mitgestalten.


wERDschätzende Naturbegegnungen im Oberland

Mit dem Stoffrahmen Natur erspüren und wahrnehmen, der Erde und sich selbst begegnen, tiefe Verbundenheit fühlen.

Wir beginnen mit Achtsamkeitsübungen, die unsere Sinne erweitern und für die Gegenwart öffnen. Nach einer kurzen Einführung in das gemeinschaftliche Kunstprojekt „wERDschätzung“ erhält jede(r) Teilnehmende einen original wERDschätzungsrahmen aus Stoff, um „ein persönliches Fleckchen Erde“ auf dem Gelände zu entdecken. Das Gestalt-gebende Einrahmen eröffnet eine Herzens-Begegnung mit der Lebendigkeit der Erde. Beim anschließenden Rundgang stellen wir uns unsere unterschiedlichen wERDschätzungen gegenseitig vor und und tauschen die Eindrücke aus. Außerdem wird jeder Beitrag Teil des multimedialen Gesamtkunstwerks, das bereits fast 200 wERDschätzungen weltweit umfasst – zu sehen auf www.werdschaetzung.de und in Ausstellung im Oberland und in München.

Mitbringen: Passende Kleidung für draußen, evtl. Brotzeit, Digitalkamera oder Smartphone, Spendenbeitrag erwünscht, max. 8 Teilnehmer

Termine wERDschätzende Naturbegegnung:

Weilheim-Schongau, Jeweils Sonntag, 
14:00 bis 17:00

  • 1. September 2019, Oberhausen bei Weilheim
: Staudengärtnerei 
Spatz & Frank
, Kreilhof 7,
 82386 Oberhausen,
 Treffpunkt: Parkplatz
  • 8. September 2019, Weilheim: 
In der Au, 
82362 Weilheim, Treffpunkt:
Pavillon am Teich
  • 22. September 2019, Schongau: Dornauer Weg 13, 
86956 Schongau
Treffpunkt: 
Parkplatz Kapelle
  • 29. September 2019, Oberhausen bei Weilheim: Staudengärtnerei 
Spatz & Frank
, Kreilhof 7,
 82386 Oberhausen,
 Treffpunkt: Parkplatz

Sonntag, 19. Mai 2019, Herrsching am Ammersee, Uferpromemnade

wERDschätzungs-Flashmob mit Eye-Contact in Herrsching

Begegnung Mensch-Mensch und Mensch-Erde. Spätestens seit Marina Abramowic ist „Eye-Contact“ als künstlerische Performance etabliert. Die wERDschätzende Begegnung geht über das übliche Eye-Contact-Format hinaus, denn durch den am Boden liegenden wERDschätzungsrahmen wird die Erde in diese Form der achtsamen Begegnungen zusätzlich eingebunden. Beim Eye-Contact fließt die Energie allein horizontal, durch den wERDschätzungsrahmen fließt sie zusätzlich vertikal und verbindet die Teilnehmer mit der Kraft der Erde.

Es sollte ein Test sein und wurde gleich ein Event! Ganz besonderen Dank an Co-Kreateurin Gabi Frosch und unseren wERDschätzungskreis. Wer sich für den wERDschätzungs-Kreis interessiert, bitte einfach bei melden.

Mit dem wERDschätzungs-Flashmob erweitern wir die gemeinschaftliche Kunst-Aktion wERDschätzung (www.werdschaetzung.de) in ein künstlerisches Intervenieren in der Öffentlichkeit. Es geht um ein Rückbesinnen auf unsere Erde, darauf dass wir selbst Erde sind und dass wird von der Erde so viel lernen können, dass wir uns als Menschen in Verbindung mit dieser Erde wieder neu begegnen können.

Sonntag 7. April bis Gründonnerstag 19. April 2019

Kunstaktion zum Palmmarkt
in der Oberen Stadt in Weilheim

wERDschätzendes Frühlingserwachen

Am 7. April, zum Palmmarkt in der Oberen Stadt, lädt der Künstler Freifrank in sein Atelier und eröffnet gemeinsam mit der Künstlerin Gabriele Frosch mit einer Humus-Installation die neue wERDschätzungs-Kunst-Saison: Zu erleben sind – neben der Erd-Installation mit dem wERDschätzungs-Stoffrahmen – eine Fotoausstellung und der Film „Die Erde ist unsere Zeugin“. Als Frühlingsaktion erhalten alle Besucher Pflanzensamen, um diese, verbunden mit guten Wünschen für die Natur, für ein wertschätzendes Miteinander und für sich selbst in den umrahmten Flecken Erde zu säen. In den darauf folgenden zwei Wochen soll daraus ein lebendiges grünes Pflanzenquadrat wachsen.

TERMINE / INFO „wERDschätzendes Frühlingserwachen“:

7. April, 10:00 bis 17:30, Samen säen mit guten Wünschen für die Erde mit Frank Fischer und Gabriele Frosch

Obere Stadt 8, 82362 Weilheim, Tel: 0881-12888390

Die weiteren Öffnungszeiten von Ausstellung und Atelier sind: Do und Fr von 15:00 bis 19:00 Uhr und nach Vereinbarung (ff@freifrank.de oder Tel. 0881 12888390). Eintritt ist frei.

Samstag 16.2.2019 bis Freitag 1.3.2019

wERDschätzung im Projektraum in Landsberg
beim Singin Planet Festival „E R D E“

Ort: Projektraum am Klostereck, Landsberg
Zeitraum: 16.02.2019 bis 01.03.2019

  • Samstag 16.02, 19:30: Ausstellungseröffnung im Projektraum am Klostereck
  • Samstag 23.02, 13.00 bis 19:00: Aktionstag SINGING PLANET FESTIVAL
  • Ausstellung bis 01.03.2019, geöffnet jeweils MO bis FR 16.00 bis 18:00

Die Installation im Projektraum der alten Klosterkapelle besteht aus einem Kubikmeter feinen Humus, am Boden ausgebreitet, mit einem wERDschätzungsrahmen, dazu zehn Schwarz-Weiß-Fotos von wERDschätzungen sowie die Filmprojektion „Die Erde ist unsere Zeugin“ (18 min.)

An dem Aktionstag (23.02) wurden insgesamt vier Gruppen mit 15 bis 25 Teilnehmern in den Raum geführt. Zu Beginn gab Frank Fischer den Teilnehmern vor dem Raum eine Einführung in das wERDschätzungsprojekt. Mit den Worten „Schenken sie sich für eine Weile ein Erleben vertiefter Wahrnehmung für eine neue Begegnung mit der Erde“ lud er sie ein, der Raum zu betreten. Die Besucher hatten ausreichend Zeit, in aktiver Stille der Erde in ihrer Schönheit, Präsenz und Größe intensiv zu begegnen. Sie konnten den Humus in die Hand nehmen, ihn berühren, riechen, spüren. Einzelne Teilnehmer hatten die Gelegenheit eigene wERDschätzungen durchzuführen. Abschließend tauschte man sich über die Begegnungserfahrungen aus. Am Ende jeder Führung wurden Umschläge verteilt, um eine Handvoll Humus mit zu sich nach Hause nehmen.

Fotos vom Samstag 23.02, 13.00 bis 19:00: Aktionstag SINGING PLANET FESTIVAL:

singingplanetfestival.org

Eindrücke vom Aufbau und Vernissage am 16.2.2019:

27. September bis 27. Oktober 2018

Erste Ausstellung im Naturfreundehaus Weilheim

Geöffnet: Fr., Sa., So, von 15:00 bis 19:00 und nach Vereinbarung (Tel. 0881-12 888 390)
Vernissage: 27. September, 19:00
Feier-Finissage: 27. Oktober, 19:00 (Weilheimer Entdecker-Tour)
Ort: Naturfreundehaus Weilheim, Holzhofstraße 36

Zu sehen:

  • Lichtprojektion am Eingang
  • Ausstellung im 1. Stock Zwischenbau (Eingang Wirtshaus)
  • Installation „Von Baum zu Baum“ im Biergartenbereich
  • Videoprojektion am 27.9. und 27.10., jeweils ab 20:00 Uhr im Biergartenbereich

Veranstaltungen in der Ausstellung:

  • 10.10., 19:30 bis ca. 22:00, Schamanischer Schöpfungsabend mit Gabriele Frosch
  • 20.10., 18:00 bis 19:30, Mantrakonzert mi Hari Priya Kaur
  • 27.10., 19:00 bis ca. 21:00, Feier-Finissage mit Hari Priya Kaur (Mantrakonzert), Gabi Frosch (Meditation) und Katrin Grassmann (Stimmtherapeutin und SingerSongwriterin)

Eindrücke von der Vernissage am 27. September:

Stimmen zur Vernissage:

„Die Idee und Installation ist einzigartig“
„Danke für die Inspiration“
„Die Bilder – so schön“
„herausragendes Kunstwerk“
„… die Geschichten, die um die Bilder herum lebendig sind, haben mich besonders berührt“
„geniale Idee“
„super Auftakt – in sehr schönem Rahmen“

Rede von Leopold Ploner zur Vernissage

Eröffnungsrede von Frank Fischer